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Grundregeln Biene Käfer Grashüpfer Spinne Ameise Mosquito

Spielziel

Die gegenerische Bienenkönigin muß "matt" gesetzt werden. Dies passiert, wenn sie bewegungsunfähig - d.h. an allen 6 Seiten von Spielsteinen umgeben ist - unabhängig ob dies eigene oder gegnerische Steine sind.
Sobald ein Spieler einen Zug durchführt, durch den die gegnerische Königin vollständig von Insekten umgeben ist, gewinnt er das Spiel.

Abb. 1: Hier hat schwarz gewonnen

Das Spiel

Zur Vorbereitung legt jeder Spieler die 11 Steine seiner Farbe offen vor sich auf den Tisch. Der Spieler mit den weißen Spielsteinen beginnt und und platziert einen beliebigen davon in der Mitte des Tisches.
Der Gegner setzt daraufhin einen Stein seiner Farbe an diesen an, sodaß sich beide Steine über eine beliebige Kante berühren.

Nun wird abwechselnd gezogen. Es gibt zwei Möglichkeiten einen Spielzug durchzuführen:
Einen neuen Stein in das Spiel einbringen und an den Hive anlegen (1) oder einen bereits im Hive befindlichen Stein bewegen (2).

Abb. 2: Eine mögliche Eröffnungsstellung

1) Einen neuen Stein einsetzen

Beim Einsetzen eines Steines kann dieser nur an Spielsteine der eigenen Farbe angelegt werden. Er darf dabei mit keiner Kante einen gegnerischen Stein berühren! (Ausnahme nur beim Eröffnungszug)

Ist ein Spielstein einmal eingesetzt, kann dieser nicht geschlagen oder andersweitig aus dem Hive entfernt werden.

Das Einsetzen der Bienenkönigin:
Während seinen ersten drei Zügen entscheidet der Spieler, ob er seine Königin einsetzen möchte. Spätestens im vierten Zug muss die Königin eingesetzt werden!

Abb. 3a: Der schwarze Stein verhindert das
Anlegen des Grashüpfers an dieser Stelle

Abb. 3b: So ist es korrekt: Beim Anlegen
ausschließlich Kontakt zur eigenen Farbe

2) Einen Stein bewegen - Die Hive Regel

Erst nachdem die Bienenkönigin im Spiel ist, dürfen Steine bewegt werden!
Jede Figur hat spezielle Fähigkeiten und Zugmöglichkeiten - die folgenden Grundregeln des Hive-Verbundes gelten jedoch global für alle Steine:

Ein Stein muß sich während seines Zuges immer am Hive entlang bewegen und darf diesen niemals trennen, so dass zwei Hives enstehen würden! Auch dann nicht, wenn er nach dem Beenden seines Spielzuges den Hive-Verbund wiederherstellen könnte (Abb. 4b).

Während des Zuges als auch am Ende darf ein Stein auch gegnerische Steine berühren.


Abb. 4a: Teilen des Hives ist nicht erlaubt!
Es dürfen keine zwei Spielfelder entstehen.

Abb. 4b: Auch während des Zuges ist Trennen nicht erlaubt!


Auch die ziehende Spielfigur selbst darf während ihres Zuges nicht vom Hive getrennt werden!

Der Käfer in Abb. 5a darf nicht direkt auf das markierte Zielfeld ziehen, weil er dadurch den Hive trennt. Um dieses Feld zu erreichen, muß er am Hive entlang - also zuerst auf das Feld in Abb. 5b ziehen.

Abb. 5a: Hive-Verlust
während des Zuges!

Abb. 5b: Der Käfer bleibt
am Hive



Blockaden - Eingeschlossene Steine oder Felder

Ein durch andere Steine eingeschlossener Stein kann nicht bewegt werden - er ist blockiert. Ein Stein ist dann blockiert, wenn durch seinen Zug andere Steine (aufgrund der Enge der Lücke) zur Seite geschoben werden müßten. (Abb. 6a)

Ist ein freies Feld auf die eben beschriebene Weise blockiert (von Spielsteinen umringt), so ist ein "Hereinziehen" in diese Lücke ebenfalls nicht möglich. (Abb. 6b)


Abb. 6a: Die schwarze Ameise ist blockiert.
Sie darf nicht bewegt werden.

Abb. 6b: Auch die Lücke birgt Tücke

Abb. 6c: Genug Platz zum Ziehen



Keine Zugmöglichkeit mehr

Kann ein Spieler keinen Spielzug mehr durchführen, weil sämtliche Steine blockiert sind oder den Schwarm bei ihrem Zug trennen würden und ist auch das Ansetzen eines Steines nicht mehr möglich, so muß er aussetzen und der Gegenspieler ist damit erneut am Zug. Da bei gleichstarken Gegnern manchmal schon ein Zug im Vorteil den Sieg bedeuten kann, führt diese Sitation oft zur Niederlage für den Aussetzenden.
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